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Das Ideal
Entstehung
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der Folge nichts zu unternehmen, was dem Monarchen zum Schaden gereichen könne, auch nie ohne deſſen Bewilligung das Reich zu ver⸗ laſſen, noch weniger aber in fremde Dienſte zu gehen. Man ſagt, daß Ulfeld, bevor er dieſe Verpflichtung einging, ſeine Eleonore um Rath

gefragt, welche ihm geantwortet haben ſoll:

„Im Miſggeſchick iſt es leicht den Tod gering zu achten, eine größere Kraft aber zeigt der, der ſich überwinden kann, ſeinem Unglücke die Stirn zu bieten.“ Er willigte demnach in Alles was von ihm verlangt wurde, und mußte daher auch auf alles bewegliche und unbewegliche Eigen⸗ thum, welches ihm in Seeland zugehört hatte, Verzicht leiſten; daſſelbe fiel nunmehr der Krone anheim, dagegen aber behielten ſie ſich dasjenige vor, was ihnen in Fühnen und Jütland von Eleonorens Mutter, Frau Chriſtine Munk, erb⸗ lich zugefallen. Am 21. December trafen ſie zu Kopenhagen ein, wo ſie von dem Oberſtatt⸗ halter, dem Grafen von Ranzau, und dem Rent⸗ meiſter Gabel mit vieler Höflichkeit empfangen wurden, und wo man ihnen in dem Ran⸗ zau'ſchen Palais das Untarſt⸗ Stockwerk zur