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Das Ideal
Entstehung
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mlslang. Jetzt ſchmachtet er, von ſeiner treuen Gattin getrennt, in einem finſtern unterirdiſchen Kerker. In einem Briefe aber, den ich vor

Kurzem von Kopenhagen empfing, berichtet man

mir, daß er ſich an den König gewendet, und ſich über die ſchlechte Behandlung des Obriſten

Fuchs beklagt haben ſoll, der allgemein als ein

hartherziger Mann bekannt iſt, und über den auch ſchon früher Klagen eingelaufen ſind.“

Eliſabeth ſtarrte ſchwermüthig vor ſich hin. „O wie oft,“ ſprach ſie,„„habe ich ihren ſchim⸗ mernden Glanz mit meiner geringen Lage ver⸗ glichen! Wie ſoll man in der Welt doch nie nach dem Scheine urtheilen— die arme, arme Gräfin.“.

„Ja wahrlich, ſie ganz beſonders iſt zu be⸗ klagen,“ erwiederte Bartholin,„ſie kann allen Frauen als Muſter vorleuchten, denn ſie hat ihre Treue gegen ihren Gatten unter jedwedem Verhältniſſe bewährt. Sie war kaum ſieben Jahre alt, als ihr Vater, Chriſtian der Vierte, dem Grafen Ulfeld, den er lieb gewonnen hatte, ihre Hand zuſagte. Von vielen Seiten wider⸗ ſetzte man ſich ſpäterhin dieſer Verbindung und

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