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leichte Röthe ſein bleiches Antlitz überflog, wäh⸗ rend eine dunkle Purpurgluth Eliſabeths Wange bedeckte, als ſie vernahm, daß er ihren Namen wußte und alſo mit Recht ſchließen konnte, daß ſeine vormalige Wärterin ihm von ihr und dem Antheil, den ſie an ſeiner Wiederherſtellung ge⸗ nom men, erzählt hatte. Verlegen wechſelten die beiden jungen Leute einige Worte mit einander, dann entfernte ſich Eliſabeth, um ihre Baſe we⸗ gen ihres Ausganges zu ſo ungewöhnlicher Zeit zu beruhigen.
Um übrigens unſeren freundlichen Leſer nicht durch eine lange Krankengeſchichte zu ermüden, genüge es zu berichten, daß die ehrliche Tiſch⸗ lersfrau, unter der Pflege des wackeren jungen Arztes, bald wieder hergeſtellt wurde, daß der Letztere unter dem Vorwande, Eliſabeth Nach⸗ richt von der Kranken zu bringen, ſich von nun an faſt täglich in dem Hauſe ihrer Baſe einfand und daß die beiden jungen Leute ſich bald mit inniger Liebe zu einander hingezogen fühlten. Die Liebenswürdigkeit des jungen Mannes und ſein beſcheidenes, ehrerbietiges Weſen gewannen ihm bald auch die Zuneigung der alten Baſe,


