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Eliſabeth ſchauderte zuſammen und entgeg⸗ nete mit unſicherer Stimme:„Soll denn der edle junge Mann ein Opfer der Menſchenfreund⸗ lichkeit werden?“
„Der Himmel wird ihn ſchon beſchützen, wenn er es für gut findet,“ entgegnete die Baſe, indem ſie andächtig die Hände faltete.„Was geht er übrigens uns on? Er iſt ein Fremder, hat vielleicht weder Frau noch Kind, die gute Alte aber iſt unſere Nachbarin, unſere Lands⸗ männin, ihre Kinder fallen uns zur Laſt, kommt ſie zu Schaden. Jeder möge daher ſeine eigene Haut zu Markte tragen.“— 8 ſprechend be⸗ gab ſie ſich hinaus.
Eliſabeth aber konnte den Gedanken nicht los werden, wie ſie vielleicht Schuld ſeyn könne, daß die bereits vaterloſen Kleinen der Nachbarin nun auch noch ihrer Mutter beraubt würden. Mit angſtvoll pochendem Herzen legte ſie ſich zur Ruhe nieder: wie es aber im ſiebzehnten Jahre zu gehen pflegt, eine ſanfte Nacht, und die Morgenſonne, welche freundlich ihre Strah⸗ len in ihre Schlafkammer ſenkte, machten, daß
ſie am folgenden Tage die Sache weit ruhiger


