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Das Ideal
Entstehung
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um ſie aufzuheitern, Frau Bergen den Vorſchlag, mit ihr nach dem Pallaſte zu gehen, wo ein Bankett ſtatt finden ſollte. Eine Zofe der Grä⸗ fin, Namens Magdalena Boiſen, die mit der Frau Bergen bekannt geworden war, hatte die Letztere gebeten, hinauf zu kommen und ihr etwas zur Hand zu gehen, verſichernd, ihr Pflegetöchterchen könne dann an der Thür ſtehen und von dort aus die ganze Herrlichkeit mit anſchauen. Eliſa⸗ beth folgte mit großer Freude, konnte ſich aber in ihren ſpäteren Jahren dieſes Abends nicht ſo lebhaft als des früher erwähnten entſinnen, wor⸗ an theils wol der Schmerz in ihrer Wunde, hauptſächlich aber wol der Umſtand ſchuld ſein mogte, daß die im Pallaſte herrſchende Pracht jetzt für ſie nichts ganz Neues mehr war. Jedoch erinnerte ſie ſich, wie die Gräſin in einem ſtrah⸗ lenden, mit Edelſteinen geſchmückten Gewande, von vielen Herren und Damen umgeben, in der Mitte des Saales geſtanden, der Graf aber in einer bequemen Stellung, in einem blauſammte⸗ nen Kleide dageſeſſen und ſich mit mehreren ält⸗ lichen Herren unterhalten hatte; auch wußte ſie noch recht gut, wie ſie von ſilbernen Tellern