— 26— der Frau Bergen, durch einen Wink mit der Hand, einen Platz ihm zur Seite an, wo ſie
alles genau betrachten konnten, und von wo aus
denn auch jetzt die kleine Eliſabeth zu ihrer gro⸗
ßen Verwunderung ihren Vater gewahrte, wel⸗ cher in ſeinem Sonntagsrocke daſtand, gleich den übrigen einen Armleuchter in der Hand haltend; in demſelben Augenblick rollte ein, mit ſechs ra⸗
benſchwarzen mit reichem ſilbernen Geſchirr ge⸗
ſchmückten Hengſten beſpannter Wagen in den Hof; einer der früher erwähnten Diener ſprang hinzu, ſetzte den Armleuchter nieder und riß die Wagenthür auf.
Der Graf ſtieg aus. Er war ein großer, ſchöner Herr, deſſen edele Geſtalt im Verein mit der ihn umgebenden Pracht Bewunderung erwecken mußte. Er trug einen mit Zobel gefütterten Reiſepelz von dunkelblauem Sammt, und an
ſeiner ſchwarzſammetnen Reiſemütze prangte eine
koſtbare diamantne Agraffe. Aus ſeinem männlich ſchönen Angeſichte ſtrahlten Würde und Hoheit. Wenn er aber grüßte, oder ſprach, war ſein Lächeln höchſt einnehmend, ja faſt unwiderſtehlich. In ſeinen Augenwinkeln und um ſeinen Mund
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