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ſie ſogleich einige Näherinnen annehmen möge. Er verſprach, am nächſten Tage das zu der Ar⸗ beit Nöthige einzukaufen, und ſie dann von Allem näher zu unterrichten; darauf verließ er ſie, blieb aber zur großen Verwunderung ſeiner
Hausgenoſſen, denn er pflegte ſich ſtets um neun
Uhr zu Bette zu legen, bis nach Mitternacht auf. Er überlegte, berechnete und entwarf Zeich⸗
nungen und ſchritt dann wieder, ganz gegen ſeine
Gewohnheit, mit den Händen auf dem Rücken,
gedankenvoll im Zimmer auf und ab.
Am nächſten Morgen, als es noch nicht neun geſchlagen, war er ſchon wieder bei der Frau Bergen, mit einem Träger, welcher unter
der Laſt der Packete ſeufzte, die ihm aufgeladen
worden waren. Während nun die koſtbaren ſei⸗ denen Stoffe ausgepackt wurden und Frau Ber⸗ gen ſich mit ihren Näherinnen anſchickte, Hand ans Werk zu legen, lief die kleine Eliſabeth, ſtaunend ob all der Wunder, die ſich vor ihren Blicken entfalteten, mit kindiſcher Geſchäftigkeit
im Zimmer umher, in ihrer Einfalt vermeinend, wie glücklich ſie wäre, wenn ſie über ſolche Herr⸗ lichkeiten nach Luſt und Belieben ſchalten könne.


