L. Kruſe Kriminal gee ſchichten und andere romantiſche Erzaͤhlungen.
In ſechs Baͤnden. 5 G.
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I. Der cryſtallene Dolch und die Roſe.
II. Der neue Faublas, oder die Bekehrung. III. Die Felſenbraut und Eid und Gewiſſen. IV. V. Das geheimnißvolle Haus: Gluͤck aus Ver⸗
irrungen. Der Richterſpruch der Welt. Spaͤtes Gluͤck. VI. Das Araberroß. Die lobenden Urtheile der fruͤheren Werke des Prof. Kruſe ſind bekannt; es ſtehe hier von allen nur die letzte der erſchienenen Recenſtonen:
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Das geheimnißvolle Haus.
„Ein geheimnißvolles Haus? Das muß aller⸗ liebſt zu leſen ſeyn, ſo recht grauerlich, daß man vor Angſt ſich kaum zu Bett getraut, und die Decke uͤber ſich zieht, und nicht ſchlafen kann, es iſt etwas Praͤchtiges, ſich ſo zu fuͤrchten!— Gewiß iſt in dem Haus eine graͤuliche Mordthat geſchehen, und nun gehen die Geiſter um, und einer, mit einem beſon⸗ dern Ahnungsvermoͤgen begabt, bringt alles heraus, und erloͤßt die Ungluͤcklichen, und wie ſie verſchwin⸗ den, ertoͤnt eine himmliſche Muſik, nicht wahr, ſo iſt's?“ Ach nein, erwiedert der alte Kritiker den jungen Nengierigen, die das Abenteuerliche lieben, nichts von dem allen geſchieht in dem Hauſe, ge⸗ heimnißvoll heißt es blos deshalb, weil die neugie⸗
rigen Eiuwohner der Stadt, in der es liegt, nicht
erfahren koͤnnen, was es mit der alten kranken Dame, die es bewohnt, und mit ihren Hausgenoſſen


