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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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leiſe die Thuͤr, da ſprang die kleine Flora ſchnell hinein und wedelte mit dem Schwanze;

ein Schrei folgte und im naͤchſten Moment

vernahm Eduard die Stimme Margaretha's, welche ausrief:Ewiger Gott, das iſt der

Haund meines Bruders, wo, wo iſt er ſelbſt? Hier, hier iſt er, rief Eduard, indem er

verzweiflungsvoll in das Zimmer ſtuͤrzte,hier iſt der Elende, den Du Bruder nannteſt, der aber weder dieſen Namen noch ſonſt einen ehrenwerthen verdient?

Margaretha betrachtete ihn einen Augen⸗ blick lang, ſo als wiſſe ſie nichte. ob ſie ihren Augen trauen ſolle:Eduard! fragte ſie endlich,biſt Du es wirklich, den ich vor mir ſchaue, oder iſt es Dein Geiſt? Ach, Du

kehrſt in einem traurigen Augenblicke zuruͤck!

Ich weiß es, Margaretha, o ich

weiß Alles, entgegnete Eduard in einem