nach dem Pfarrhauſe ein. Der letzte Hoffnungsſtrahl, welcher ihn noch aufrecht gehalten hatte, war nun ebenfalls erloſchen, und gaͤnzlich der Verzweiflung preisgegeben, ſchwankte er dem Vaterhauſe zu. In der Naͤhe deſſelben angelangt, gewahrte er den Leichenzug, welcher ſich langſam aus der Thuͤr bewegte, er hemmte ſeine Schritte und ſtarrte hin. Die Prozeſſion zog durch daſſelbe Pfoͤrtchen, durch welches Emilie ſich in jener verhaͤngnißvollen Nacht in ſeine Arme gefluͤch⸗ tet hatte. Die Bewohner des Oertchens und
der Umgegend fuͤllten den Kirchhof und von
allen Seiten ertoͤnten Jammer und Wehklagen. Mit ſtarren thraͤnenloſen Blicken beob⸗
achtete Eduard den Zug, bis der Letzte des
Gefolges in die Kirche getreten war. Er
wagte es nicht, ſich zu naͤhern, eine furchtbare
Stimme in ſeinem Innern fuͤſterte ihm zu,


