—
294
Gaſtwirth;„der Gram uͤber das Vergehen ihres Sohnes hat ihren Wahnſinn herbeige⸗ fuͤhrt und ihren Gatten ins Grab geſtuͤrzt!““
„Und Margaretha— Margaretha,“
forſchte Eduard, kaum im Stande ſich aufrecht
zu erhalten,„mit wem iſt ſie verheirathet?“
„Mit einem gewiſſen Greenwood, einem Jugendfreunde ihres Bruders,“ entgegnete der Wirth,„ſie reichte demſelben vor unge⸗ faͤhr ſechs Wochen ihre Hand, ihr eigner Vater hat ihre Ehe noch eingeſegnet. Ach, das war ein gar wackerer frommer Herr, und lange Zeit kann vergehen, bevor ſich unſere Gemeinde eines aͤhnlichen Seelenhirten zu er⸗ freuen haben wird.“
Eduard hatte genug gehoͤrt— er winkte jetzt dem Wirthe, ihn allein zu laſſen; ſchritt einigemale im Zimmer auf und ab, erfaßte dann ſchnell ſeinen Hut und ſchlug den Weg
49*


