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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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er aus ſeinem Schlummer erwachte, ſchien ſein Benehmen gaͤnzlich veraͤndert; ſein Auge rollte nicht laͤnger unſtaͤt umher, ſeine Bruſt hob ſich jetzt nicht mehr mit ſchweren, verzweif⸗ lungsvollen Athemzuͤgen. Sein Antlitz war zwar noch ſchwermuͤthiger als zuvor, aber es hatte den Ausdruck von Wildheit ver⸗ loren, der ihm ſonſt eigen war, und verkuͤn⸗ dete auf das Unwiderlegbarſte, daß der ſtolze Sinn ſich endlich ergebungsvoll gebeugt habe. Waͤhrend dieſes Tages vermied es der Pfarrer ſich in ein Geſpraͤch mit dem Kranken einzu— laſſen; als er aber am naͤchſten Morgen zu gewahren glaubte, daß Stanley wieder in ſeine fruͤhere Verzweiflung zu verſinken beginne, be— ſchloß er die von demſelben gewuͤnſchte Unter⸗ redung nicht laͤnger hinauszuſchieben, denn er

befuͤrchtete, daß die ruhige Periode des jungen

Townsend etwas mitzutheilen wuͤnſche. Seit