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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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mein Herr, und ich fuͤhle mich Ihnen fuͤr Ihre Menſchenfreundlichkeit dankbar ver⸗ pflichtet, aber ich kann Ihr guͤtiges Anerbieten nicht benutzen. Ich habe meine Schritte hie her gelenkt, weil, aufrichtig geſagt, mir jeder Wohnort gleich iſt. Ich hoͤrte zu Carlisle von der trefflichen Lage Ihres Dorfes ſprechen, ich begab mich hieher, fand meine Erwartungen noch uͤbertroffen, und habe nunmehr beſchloſſen

vor der Hand hier zu verweilen. Was meinen

Namen betrifft, ſo moͤgen Sie mich hier hielt er einen Augenblick lang inne, und eine fluͤchtige Noͤthe uͤberflos ſeine Wangen,

ſo moͤgen Sie mich Stanley nennen.

Der Ton, in dem der Fremde dieſe Rede

ſprach, uͤberzengte den Pfarrer, daß jede fer⸗

neren Fragen uͤber die naͤheren Verhaͤltniſſe des

Unbekannten unbeſcheiden und vergeblich ſeyn

wuͤrden; es war indeß nicht leicht, auf der