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„Es wohnt ein fremder Herr bei Euch, wie ich hoͤre,“ begann er zu der Wirthin, welche ihn mit einem tiefen Knixe empfing, „ich bitte Euch, mich nach ſeinem Zimmer zu fuͤhren.“
„Der fremde Herr iſt nicht daheim, Ehr⸗ wuͤrden,“ verſetzte die Frau,„er iſt ſeit Tagesanbruch ausgegangen, da wartet ſein Fruͤhſtuͤck ſchon ſeit zwei Stunden auf ihn.
Doch was ſchadt's, er genießt ja nichts davon,
er giebt's doch nur ſeinem Hunde.“
„So iſt er vielleicht krank?“ fragte der Pfarrer.„Wißt Ihr ſeinen Namen?“
„Nein Ehrwuͤrden,“ antwortete die Wirthin,„wir heißen ihn nur den fremden Herrn; aber krank muß er ſeyn der arme Schelm, recht ſehr krank, denn er ißt nicht und trinkt nicht und ſchlaͤft nicht, und was noch ſchlimmer iſt, er ſpricht auch nicht und
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