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Das Grab des Fremden : Novelle / von Georg Hans Lotz
Entstehung
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jung an Jahren, doch ſchon das Elend im vollen Maße hatte kennen gelernt. Seine melancholiſchen Geſichtszuͤge waren zwar noch von dunklen Locken umwallt, oben auf der Scheitel aber ſchien der Kummer das Haar hinweggerafft zu haben. Er war von hohem und ſchlankem Wuchs, und ſeyine Geſtalt war

edel, wenn gleich, wie es ſchien, nur noch

der Schatten von ihr uͤbrig geblieben. Er

war mit einem blauen Frack bekleidet, wie ihn

Militairperſonen, wenn ſie nicht in Uniform

ſind, zu tragen pflegen; auch ſchien ſein ganzes Aeußeres das eines Offiziers, welcher ſich fuͤr den Augenblick nicht bei ſeinem Regimente aufhaͤlt.

Jederman wird leicht begreifen, daß die Gegenwart dieſes Fremden, zumal nach dem was ihm der Kuͤſter ſo eben uͤber denſelben berichtet hatte, die Aufmerkſamkeit des Pfar⸗