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wuͤſtungen der Franzoſen und die Tyrannen ihrer Regierungen machten den Stoff der Er⸗ zählungen aus, mit denen unſere Ammen un⸗ ſere kindliche Einbildungskraft beſchäftigten. Habt Ihr vergeſſen wie oft die franzoͤſiſchen Heere Eure Städte und Dörfer niederbrann⸗ ten? Welche Ströme Eures edlen Blutes ſie vergoſſen haben? Wie oft Eure Weiber, Eu⸗ re Töchter Opfer ihrer ſchändlichen Lüuſte ge⸗ worden? Es giebt auf der großen weiten Welt keine Nation, die Euch gefahrlicher wäre, als dieſes unbeſtändige, weichliche, laſterhafte Ge⸗ ſchlecht; das nur zum Verderben der Menſch⸗
heit ein einſchmeichelndes Weſen empfing, es
löſet die engſten Bande auf, und entweiht die heiligſten Statten.“—
Cuenna ſchwieg einen Augenblick, ſie be⸗ merkte, daß ihre Rede zwar gewirkt, aber noch nicht den von ihr gewünſchten Eindruck 3 gemacht hatte. Ihre Stimme ward heftiger, und auf einige ihrer Worte legte ſie einen noch pathetiſcheren Ausdruck.„Ihr ſeid un⸗ entſchloſſen,“ fuhr ſie fort, vielleicht verlangt Ihr Beweiſe, daß die Franzoſen noch ganz dieſelben ſind, die ſie ſonſt waren. Hievon


