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denn ſie batte die Ihrigen ſämmtlich dem Vi⸗ vonne geopfert— ohne Vater— denn auch dieſen hatte ſie verlaſſen, und einer Miſſethä⸗ terin gleich, vermied ſie jetzt ſein Angeſicht— jedweden ſcheuend und von jedweden gemieden — beſchäftigte nur der treuloſe Vivonne und ihr Racheplan ihre Seele. Nichts ſonſt war im Stande ihre Aufmerkſamkeit zu feſſeln, bis die Kunde, daß beide Flotten ſich zu einer Schlacht anſchickten, ihre Theilnahme rege machte.
Die Schiffe der beiden Parteien griffen einander an, und ein furchtbares Schauſpiel fand nunmehr Statt. Du Quesne's Flotte war die ſeines Gegners an Schiffen überle⸗ gen, und die Franzoſen fochten mit großer Tapferkeit. Ruyters Beiſpiel aber that Wun⸗ der. Seine Mannſchaft kämpfte mit einem Muthe, daß man hätte glauben ſollen, ſie ſtrit⸗ ten für ihr Vaterland, nicht aber für eine frem⸗ de Sache. Endlich wichen die Franzoſen, und zwei ihrer Schiffe wurden in den Grund ge⸗ bohrt. Dieſe Nachricht verbreitete in Meſſina allgemeines Entſetzen, Cuenna aber vernahm ſie mit Entzücken.„So flieht alſo der Ver⸗


