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Florencia, die Kazikenbraut
Entstehung
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223 Bekanntſchaft zu machen. Ich ſah ihn einſt in Haag, er ſchien mir ein tapferer Mann, eben ſo tapfer, wie ſeine Schweſter, die Montes⸗ pan, ſchön ſeyn ſoll.

Wollte Gott, ich hätte ihn nie gekannt! rief Cuenna beftig,die Erde traͤgt keinen 4 vollkommeneren Menſchen, und keinen größe⸗ ren Böſewicht.

Ein Böſewicht, wiederholte der Admi⸗ ral kopfſchüttelnd,man hat mir im Gegen⸗ theil manches Gute von ihm geſagt. Er ſoll 1 ehrgeitzig und tapfer ſeyn.

Das iſt er, ſiel die Florentinerin ein, aber er iſt ein Ungeheuer von Treuloſigkeit ſeine heiligſten Schwüre ſind ihm ein blo⸗ ſes Spielwerk.

Signora, verſetzte der Admiral mit der ihm eigenthümlichen Ruhe,ich verſtehe Euch nicht, ich bin durchaus unbekannt mit den Sit⸗ ten Eures Landes, zumal aber mit denen Eu⸗ res Geſchlechts. Ich habe viele Länder geſe⸗ hen, und mich überzeugt, daß die Menſchen überall verſchieden ſind. In Holland, in mei⸗ nem Vaterlande, iſt die Lebensweiſe höchſt ein⸗