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bertſon am haͤufigſten, er ward ſtets ſehnlichſt erwar⸗
tet, herzlich begruͤßt, und jedesmal nach ſeiner An⸗
kunft in das Cabinet des Herrn Hurſtbourn gefuͤhrt; der auch einen ununterbrochenen Briefwechſel mit ihm unterhielt. Roſa ſchloß aus dieſem Allen, daß etwas
Wichtiges im Werke ſeyn muͤſſe, und flehte inbruͤnſtig 8
den Ewigen an, daß dasjenige was man vorhabe, was es auch immer ſeyn moͤge, zum Beſten des Lan⸗ des ausſchlagen moͤge. Ihre Thraͤnen aber ſtroͤmten hinab, wenn ſie, indem ſie den kleinen Benoni an ihre Bruſt druͤckte, daran dachte, daß, welche Ver⸗ aͤnderungen auch in ihrem Vaterlande vorgehen moͤch⸗ ten, keine dennoch im Stande waͤren, ihr ihren Ge⸗
liebten zuruͤck zu fuͤhren.
Es war gegen Ende des Januars im Jahre 1655. Ein ſtuͤrmiſcher und ſchneeiger Tag neigte ſich zu ſei⸗
nem Ende, und die Familie auf Eaſtwickhouſe hatte
ſich in dem gemeinſchaftlichen Wohnzimmer verſammelt;
Ezechiel Hurſtbourn las ein Kapitel aus der heiligen
Schrift vor, waͤhrend ſich Roſa, indem ſie zugleich andaͤchtig zuhoͤrte, bemuͤhte den Knaben ruhig zu erhalten, damit ihre Mutter nicht auf ihn zuͤrne, denn dieſer war es nie recht geweſen, daß Roſa ſich des kleinen Baſtard's, wie ihn Miſtreß Hurſtbourn nannte, angenommen hatte. Da ward ploͤtzlich ein lautes Pochen an der Thuͤr vernehmbar, und die


