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Erzählungen, Mährchen, Sagen und Schwänke / von Georg Lotz
Entstehung
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Schuldige der Strafe, die ſie ſelbſt uͤber ſich herbei⸗ gezogen, nicht entziehen. Roſa aber ſtellte dieſen ihren Bemerkungen die milden Lehren des Chriſten⸗ thums entgegen, und fuͤgte dann in einem demuͤthi⸗ gen Tone hinzu: daß ſie ja eigentlich die erſte Urſa⸗ che des Ungluͤcks der armen ſchwachen Nancy gewe⸗ ſen ſey, indem ſie ſie dadurch, daß ſie die Familie Barrett zu Greſſingholms Beiſtand aufgefordert, der Verſuchung ausgeſetzt habe. Den Nahmen Greſſing⸗ holm auszuſprechen, war faſt mehr, als Roſa's Kraͤfte vermochten; ſie ſprach ihn indeß aus, und ihre dringenden Bitten, ihre Vorſtellungen gewan⸗ nen endlich ſo viel uͤber ihren Großvater, das er verſprach, mit der Schuldigen zu ſprechen, ſich nach den naͤheren Umſtaͤnden zu erkundigen, und falls er wahrhafte Reue faͤnde, die boͤſen Folgen ihres Fehl⸗

tritts, ſo viel wie moͤglich, von ihr und ihrer Fami⸗

lie abzuwenden.

Herr Hurſtbourn kehrte indeß hoͤchſt unzmfrieden von der Wohnung des Gaͤrtners zuruͤck; er behaup⸗ tete: Nancy ſey am meiſten zu tadeln, weil ſie in dem wahren Glauben erzogen, von einem unglaͤubigen

Boͤsgeſinnten ſey nichts Beſſeres zu erwarten geweſen.

Roſa erhielt den ſtrengen Befehl, ſich durchaus von der Verbrechexin fern zu halten, und wagte es nicht denſelben zu uͤberſchreiten, ward ſie gleich von