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werde Euch begleiten,“ entgegnete der Graf von Rutland.„Der ſogenannte Abentheurer und ſeine
ſchoͤne Beplettertn koͤnnen nicht durch die Wachen,
die ich ausgeſtellt habe, ſie wuͤrden genoͤthigt ſeyn, zuruͤckzukehren.“
„Fort, fort!“ tobte Eduard Stanley,„kaͤme mir Euer Sohn vor Laugen ich muͤßte ihn nieder⸗
ſtoßen“
„Das moͤchte ich denn doch gern verhindern,“ entgegnete der Graf von Rutland, ruhig laͤchelnd, „kommt, wir wollen unverzuͤglich Haddon verlaſſen.“
„Bleibt doch zur Vermaͤhlungsfeier,“ bat der Schloßherr,„Eduard Stanley hat, wie es ſcheint, ſeine Anſpruͤche auf die Hand meiner. Tochter auf⸗ gegeben; das Geſchehene iſt nicht mehr zu aͤndern—
5 ſo moͤge es dann unſern Kindern vorbehalten blei⸗
ben, unſere Familienfehden auszugleichen.“
„Das heißt brav geſprochen!“ rief der Graf von Derby.
„Ich willige von ganzem Herzen ein,“ ver⸗ ſetzte der Graf von Rutland,„jetzt aber rufen mich Dienſtgeſchaͤfte, ich muß den Oberſten Stanley
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