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graſte. Er ſelbſt ſtieg unterdeß noch weiter die Anhoͤhe hinan, es der Alten uͤberlaſſend, fuͤr ihren ſterbenden Bruder zu ſorgen, der bald darauf ſei⸗ nen letzten Athenzug aushauchte. Laut ſchreiend und jammernd ſtuͤrzte ſich die Alte uͤber den Leich⸗ nam, Roſe ſtand ſchaudernd in einiger Entfer⸗ nung, und hielt ihr niedliches Geſicht mit den Haͤnden bedeckt, waͤhrend Eduard Stanley's Be⸗ gleiter mißbilligend bald auf den Todten, bald auf ihren Fuͤhrer ſchaueten. Jetzt ward das Pferd des Letztern gebracht, Stanley ſchwang ſich in den Sattel und gebot ſeinen Leuten, ein Gleiches zu thun. Statt aber ſeinem Befehle Folge zu leiſten, blickten ſie einander ſchweigend und fra⸗ gend an.. 4
„Nun, hoͤrt Ihr nicht!“ rief der junge Krie⸗ ger, der ihre umwoͤlkten Stirnen bemerkte;„Ihr ſollt aufſitzen und mir folgen,— der Elende, den wir ſuchen, wird uns hoffentlich nicht ent⸗ kommen.“
Die Reuter fluͤſterten einige Augenblicke lang mit einander, dann trat einer von ihnen zu dem


