„Ihr wollt mir doch hoffentlich kein Leid zufuͤgen?“ fragte Roſe zitternd.
„Keineswegs, Naͤrrchen, komm nur herab.“
In dieſem Augenblicke langten auch ſeine Gefaͤhrten an, ſie ſaßen vor der Huͤtte ab und traten herein.„Nehmt hier dieſe alte Hexe in Verwahrung,“ rief ihnen Stanley entgegen.„So, und nun mein niedliches Roͤschen zu Dir, ſag“' an, wo ſteckt der Bube, der Abentheurer?“
„Er hat die Waldecke— ich meine dieſe, unſere Huͤtte hier, verlaſſen,“ erwiederte das Maͤd⸗ chen, indem ſie die Leiter mit bebenden Knieen hinabſtieg.
„Und wohin begab er ſich?“
„Ja, das weiß ich nicht.“
„Wie?“ fragte Stanley ernſthaft,„Du willſt Scherz mit mir treiben?“
„Ey gewiß und wahrhaftig nicht,“ betheuerte Roſe, vor dem Wuͤthrich auf die Kniee ſtuͤrzend, und ihre Haͤndchen flehend emporhebend.„Meine Mutter verließ ihn vor zwei Stunden im Park


