Teil eines Werkes 
3. Band (1824)
Entstehung
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„Hoͤre,“ nahm Eduard Stanley wieder das Wort,„nur ungern beſudele ich mich mit Deinem gemeinen Blute, darum noch einmal, gieb Ant⸗ wort, wo ſteckt der Elende, deſſen Leben in mei⸗ ner Gewalt war?“

„Sein Leben in Eurer Gewalt! warum habt Ihr ihn denn nicht erſchlagen?“ fragte Onshaw's Weib in einem hoͤhniſchen Tone.

„Ha, dieſer Hohn beſiegelt Dein Schickſal,“ tobte der Wuͤthrich, und von Zorn entflammt, ſchleppte er die Alte bis in die Mitte der Huͤtte. — Schon hatte er ſein Piſtol geſpannt, ſchon war er bereit, die todtbringende Kugel zu verſen⸗ den, als ploͤtzlich die huͤbſche Roſe auf der zu dem obern Theile der Huͤtte fuͤhrenden Leiter er⸗ ſchien.„Haltet inne,“ rief ſie,„ich will Euch den Aufenthalt des Abentheurers entdecken, wenn Ihr die Mutter freilaſſen wollt!“

„Ha, biſt Du es Maͤdchen,“ entgegnete Eduard Stanley, deſſen Zorn ſich bei dem An⸗ blicke des huͤbſchen Maͤdchens einigermaßen legie, „komm herunter!“