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„Blutet er?“ fragte der Oberſt,„wo iſt die Wunde?“
„Ich ſehe keine Wunde,“ entgegnete der Die⸗ ner,„er muß wol inwendig bluten, helft mir, ihn aufheben, vielleicht erwecken wir ihn wieder zum Leben.“
Dadurch, daß man den Koͤrper vom Boden emporhob, kehrte bei dem jungen Krieger ſchnell das Bewußtſeyn zuruͤck. Wie Jemand, der aus einem Traume erwacht, machte er ſich von denen los, die ihm Huͤlfe leiſteten, und ſein Schwert, deſſen Griff er noch immer gefaßt hielt, ſchwin⸗ gend, ſtand er da zur Vertheidigung bereit.
„Nun, Ihr wollt doch nicht etwa Eure Freunde toͤdten?“ fragte der Deutſche.
„Freunde!“ wiederholte der junge Krieger, noch immer verſtoͤrt um ſich ſchauend,„wer ſeyd Ihr? Ha, beim Teufel! Ihr ſeyd Sparendam,
und Ihr Vater Paul, und das— das iſt Ridg⸗
way.— Sagt, ſagt, habt Ihr ihn, oder iſt er meiner Rache entkommen?“ „Wen meint Ihr?“ fragte der Deutſche.


