Teil eines Werkes 
3. Band (1824)
Entstehung
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jetzt trug, geworfen hatte; der Reitknecht dagegen wiſchte ſich die Augen und nickte, als er hinaus⸗ ging, der Alten theilnehmend zu.

Als ſie um die Waldecke bogen, ſandte der Mond ſein volles Licht herab, nicht nur die nie⸗ dere Huͤtte, ſondern auch die ganze Umgegend magiſch beleuchtend. Onshaw's Weib blickte den drei Maͤnnern nach, ſo lange ſie konnte; ſobald ſie ihr aber aus dem Geſichte gekommen waren, verſchloß ſie raſch die Huͤtte, und folgte ihnen ſo ſchnell ſie es vermochte. So ſehr ſie ſich aber auch beeilte, ſie holte dennoch die Vorangegange⸗

nen nicht ein, ja es war ſogar von ihnen weder

etwas zu ſehen noch zu hoͤren, und ſo kam ſie auf die Vermuthung, daß ſie einen unrechten Weg eingeſchlagen und ſich verirrt haben muͤßten. Sie ſchritt demnach ſo raſch als moͤglich vor⸗ waͤrts, und ſo erſtiegen denn auch bald die hohen Thuͤrme des Schloſſes, in dem ſie ihre Jugend verlebte, vor ihren Blicken; da aber vernahm ſie ploͤtzlich Geſchrei und Waffengeklirre.

Heilige Jungfrau! ſchrie ſie,er iſt in