Teil eines Werkes 
3. Band (1824)
Entstehung
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Waldecke, der Gilbert oder der Anack koͤnnten Euer Vorhaben erſpaͤhen, und dann waͤret Ihr verloren. Lebe wohl alſo, Reginald!

So nimm denn wenigſtens dieſes, ſprach

der Jeſuit, indem er eine volle Boͤrſe hervorzog,

es moͤge der Roſe zur Mitgift dienen, gieb es ihr und meinen Segen dazu. Lebe wohl!

Die Alte nahm das Gold, ſchlug ihre duͤr⸗ ren Arme um den Hals ihres Bruders, und rief in einem bekuͤmmerten Tone:So lebe denn wohl, Reginald! ſey ſo gluͤcklich als du groß⸗ muͤthig biſt, ſo gluͤcklich als ich elend bin.

Sehe ich dich auch nicht wieder, ſollſt du wenigſtens von mir hoͤren, beruhigte ſie der Geiſt⸗ liche;deine Lage, Conſtanze, ſoll verbeſſert wer⸗ den, zweifle nicht daran der Segen des Herrn ſey mit dir.

So ſprechend druͤckte er ſeinen Hut tief in das Geſicht, und ſchritt voran zur Huͤtte hinaus, von Sparendam gefolgt, welcher theilnahmlos ge⸗ gen das Geſpraͤch der Geſchwiſter, ſeinen militai⸗ riſchen Mantel uͤber die reiche Kleidung, die er

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