Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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Tochter, der von ihr empfangenen Wohlthaten wegen, und ſo iſt es kein Wunder, daß er ſie zu Lathom aufſuchte, wo er ſie ohne Zweifel um neuen Beiſtand anzuſprechen gedachte.“ 2 nis mn

„Ja, ja, gewiß ſo iſt's,“ rief Thomas Stanley beruhigt,„aber verzeihe meinem Bruder ſeinen Argwohn, meine Margarethe, er glaubte meine Ehre in Gefahr.“

„Ich habe ihm ſchon verziehen,“ antwortete Lady Margarethe ernſthaft, aber ohne zu zoͤgern, „der Bruder meines kuͤnftigen Gemahls kann mich nicht beleidigen.“

„Brav geſprochen,“ nahm Sir George das Wort, und die Falten ſchwanden von ſeiner Stirn,„ſo moͤge der Burſche laufen.— Kommt, Eduard Stanley, ſtuͤrtt einen Becher Sect hin⸗ unter und ſeyd froͤhlich und guter Dinge. Ihr ſitzt ja ſo ſchwermuͤthig da, als haͤttet Ihr der Margarethe zu tief ins Auge geſchauet, und als verdroͤße es Euch, ſie als Braut eines Andern zu ſehen.“

„Ich habe mit Euch ein Wort insgeheim