Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 204—

George Vernon,„bei meiner Seele er ſoll daran glauben, und das bald.“

Ich bitte Euch, verhaht ihm,“ nahm La Margarethe fuͤrſprechend das Wort,„er fehlt mehr aus Wahnſinn als aus boͤſem Herzen. Wahrlich er iſt nicht ſo ſchlecht, als Ihr glaubt.“

„Wie weißt Du das Maͤdchen?“ fragte ihr Vater.„Wie magſt Du einen Boͤſewicht, wie den Ashby vertheidigen, der den Glauben ſeiner Vaͤter verlaſſen und ſeine Seele dem Teufel uͤber⸗ geben hat? Ich ſage Dir, er ſoll ſterben, ſterben, noch bevor der Tag zu Ende gegangen!“

Lady Margarethens mitleidiges Herz bebte fuͤr den ungluͤcklichen Ashby, an deſſen Schickſale ſie jetzt noch groͤßern Antheil als fruͤher nahm, denn er war ja in dem Walde von Lathom ihr Retter geweſen. Sie erfaßte demnach den Arm ihres Vaters— welcher ſich von ſeinem Sitze erhoben hatte, den Dienern den Befehl zu geben, Ashby einzufangen,— und einen vorwurfsvollen Blick auf den jungen Krieger richtend, ſprach ſie mit dem Ausdruck innigſter Theilnahme:„Bleibt,