Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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hung unbedingt aus, und Ihr ſollt ſehen, ich werde Eure Guͤte nicht mißbrauchen.“

„So ſey es denn,“ ſprach Margarethe, „ich hoffe, Ihr werdet Eures Verſprechens ein⸗ gedenk ſeyn; mein Vater erwartet Euch zu Had⸗ don, wollt Ihr uns dorthin begleiten, muͤßt Ihr baldige Anſtalten treffen, denn morgen ſchon reite ich zuruͤck.“

„Morgen ſchon?“ fragte Eduard Stanley erſtaunt;„wie, vor zwei Tagen langtet Ihr ja erſt an; ſeyd Ihr der Gaſtfreundſchaft des Gra⸗ fen von Derby ſo bald uͤberdruͤſſig geworden?“

„Eure wuͤrdigen Aeltern haben mich mit der groͤßten Guͤte und Freundlichkeit behandelt,“ ver⸗ ſetzte Lady Margarethe Vernon,„Euer Beneh⸗ men aber hat mir die Stunde verkuͤmmert und mir den Aufenthalt in dieſem Hauſe zuwider ge⸗ macht. Bisher glitt mein Lebenskahn von ſanf⸗ ten Wellen gewiegt, ruhig dahin, Ihr ſeyd die erſte Klippe die ihm drohend entgegen trat.“

„Bleibt hier noch laͤnger, ſchoͤne Marga⸗ rethe,“ bat Eduard,„ich betheuere Euch, Ihr

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