Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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meine Ehre befleckt, aber ich will ſie reinwaſchen auf dem Schlachtfelde, in dem Blute der Feinde.“

„Waͤre Euer Character ſo edel, als Euer Herz kuͤhn iſt,“ nahm Margarethe Vernon wie⸗ der das Wort,„Ihr koͤnntet allen tapferen Juͤng⸗ lingen des Landes zum Muſter dienen.— So aber kann ich Euch nur beklagen.“

Mit dieſen Worten wollte ſie ſich eiſaben Eduard Stanley aber hielt ſie zuruͤck:„Ich laſſe Euch nicht ſcheiden, ſchoͤne Margarethe, bevor Ihr mir verziehen,“ rief er in einem etwas min⸗ der demuthsvollen Tone,„ iſt Euch daher meine Naͤhe zuwider, erklaͤrt mir aliſun zan Ihr mir wesgebe

„Gut, ich verzeihe Euch, ſprach die 3 Jung⸗ frau, deren Beſonnenheit jetzt zuruͤckkehrte, und die fuͤr das Leben ihres Geliebten fuͤrchtete, wenn ſie den ungeſtuͤmen Sinn des Verraͤthers noch

mehr aufreizen wuͤrde;„ich verzeihe Euch unter einer Bedingung.—“

„Nein, nein, ohne alle Bedingung,“ unter⸗ brach ſie Eduard Stanley,„ſprecht Eure Verzei⸗

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