Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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Fanatikers zu vermuthen Urſache hatte, nun bald

uͤber die truͤgeriſchen Lippen des Boͤſewichts fließen wuͤrden. Sie wollte indeß ſeine Entſchuldigung ſcheinbar ruhig anhoͤren, und ſich ſtellen, als ob ſie ſeinen Verſicherungen glaube, denn ſie hoffte, er wuͤrde dann um ſo eher die Maske fallen laſ⸗

ſen und ſie in den Stand ſetzen, ſeinen trugvol⸗

len Anſchlaͤgen entgegen zu arbeiten. Auch beſchloß ſie von ſeinem verraͤtheriſchen Benehmen ihrem Geliebten durchaus keine Kunde zu geben, denn das Leben des Letzteren war ihr zu werth, als daß ſie es auch nur im Geringſten haͤtte in Ge⸗ fahr ſetzen ſollen. Nachdem ſie dieſen Entſchluß gefaßt hatte, wich ſie der von Eduard Stanley aͤngſtlich geſuchten Unterredung nicht aus, und ſo konnte dieſer ſchon am Morgen nach Ashby's Entfernung ſeinen Plan in Ausfuͤhrung bringen. Sie luſtwandelte auf der Terraſſe, unfern der

Stelle, wo ſie mit dem Fanatiker geſprochen

hatte. Da trat der Heuchler, nachdem er zuvor ſorgſam umhergeblickt, ob keine Horcher in der

Naͤhe waͤren, ſcheinbar zoͤgernd auf ſie zu: