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ſicher,“ warnte der mordgeſinnte Eduard,„zittert Deine Hand, ſo uͤberlaß mir die That.“ „Nein,“ entgegnete der Ritter,„ich will ihn nicht meuchlings morden, er ſoll ſich verthei⸗ digen koͤnnen; ich will mein Leben an das ſeinige ſetzen. Iſt, er ein Mann von Geburt, wie Du meinſt, ſoll er auch wie ein ſolcher behandelt werden.“ 1 „So will ich ſtatt Deiner ihm entgegen tre⸗ ten,“ fiel der Verraͤther ein,„meine Hand iſt
ſicherer als die Deine, Du koͤnnteſt fallen.“
„Und wenn auch,“ verſetzte Sir Thomas, „dann moͤge er in Frieden ziehen;z Du, Eduard, ſollſt Dein Leben nicht fuͤr mich wagen, ſtecke Dein Schwert ein.— Doch, ha, er nah't!“
So ſprechend ſtuͤrzte der Nitter aus dem
Gebuͤſche, welches ihn und ſeinen Bruder verbarg, auf dem Kommenden zu, verſetzte dieſem einen
Hieb mit der flachen Klinge, und rief,„Zieh' Dein Schwert, Elender, und vertheidige Dich! von uns beiden verlaͤßt nur einer lebend dieſe Stelle!“
II. Band. 2


