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Nebenbuhler mehr im Wege. Angenommen aber
auch, daß Sir Thomas beſonnen genug waͤre, einen ſolchen Schritt nicht zu begehen, meinte er doch, derſelbe werde wenigſtens in ſeinem Zorne, durch Wort und That die Geliebte ſo ſehr ver⸗ letzen, daß dieſe, und geſchaͤhe es auch nur um Rache zu uͤben, ſich ihm in die Arme werfen wuͤrde.
Nachdem er bis zur Daͤmmerung auf Ashby gewartet hatte, kehrte Eduard Stanley nach dem Schloſſe zuruͤck; als er aber laͤngs dem Graben hin der Pforte zuſchritt, gewahrte er einen Mann unter den Baͤumen ſtehen. Zufolge der mit Ashby getroffenen Uebereinkunft, ging er ſchwei⸗ gend mehreremale an dem Fanatiker voruͤber, wel⸗ cher nun auch ſeinen Platz verließ und ſich dem jungen Stanley naͤherte. Er trug ein gruͤnes Jaͤgerkleid und ſchien uͤberhaupt ein ganz anderer Menſch als fruͤher. Stanley wollte kaum ſeinen Augen trauen, daß die Geſtalt, welche jetzt kuͤhn und frei vor ihm ſtand, die des fantaſtiſchen Traͤumers ſey; aber der Ton der Stimme war


