Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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wuͤrde es im ganzen Lande keine beſſere Ehe ge⸗ ben, als die unſere.

Weshalb bietet Ihr denn nicht der, die Ihr liebt, Eure Hand an? fuhr der Heuchler laͤchelnd fort,es ſteht bei Euren trefflichen Ei⸗ genſchaften zehn gegen eins zu wetten, daß Euch keine abſchlaͤgige Antwort ertheilt wuͤrde.

Ach, Sir Eduard! entgegnete der Ritter mit einem tiefen Seufzer,die, welche ich an⸗ bete, iſt von Bewerbern und Liebhabern ſo ſehr umringt, oder wie Ihr kriegeriſchen Herrn Euch auszudruͤcken pflegt, eingeſchloſſen, daß ich fuͤrch⸗ ten muß, einer von ihnen fuͤhrt den Preis hinweg, noch bevor ich mich auch nur der Feſtung nahen kann. Ich habe, wie Ihr wißt, ſchon aus der Ent⸗ fernung einige Schuͤſſe hineingeſandt, aber ſie ſind, wie Euch ebenfalls bekannt, erfolglos geblieben, ſo daß die Veſte durchaus keine Luſt zu haben ſcheint, ſich zu ergeben; ja ich fuͤrchte ſogar, daß mein Angriff nur dazu diente, den Feind zu verſtaͤrken, und die Operationen meiner Nebenbuhler zu beguͤnſtigen.

Kuͤhn hinauf auf die Mauer, ermuthigte