Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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nen Huͤgel auf ihrem Ruͤcken, und eins ihrer Au⸗ gen war auf Entdeckungen ausgegangen. Ich war immer ein gehorſamer Sohn, aber ich konnte mich dennoch nicht entſchließen, die Witwe zu heirathen. Schon bei ihrem erſten Anblicke erfaßte mich ein Fieberſchauder, welcher ſo lange waͤhrte, bis ich ihre Wohnung fuͤnf Meilen hinter mir hatte.

Es war die Rede davon, ob in der Liebe Veraͤnderung erlaubt ſey, unterbrach ihn Eduard Stanley,laßt uns einmal auch Eure Meinung hoͤren, Sir Simon Deyge.

Gelaͤnge es mir die Liebe einer reizenden Jungfrau zu gewinnen, erwiederte der Ritter mit einem Seitenblicke auf Lady Margarethe Ver⸗ non,ich wuͤrde ihr treu ſeyn, wie Ulyſſes ſeiner Penelope, wollt' ich ſagen, wie Penelope ih⸗ rem Ulyſſes.

Glaubt Ihr denn auch, ſie wuͤrde Euch treu bleiben? fragte Eduard Stanley.

Ich wuͤrde ihr wenigſtens ein gutes Beiſpiel geben, erwiederte Sir Simon Deyge,und da jedes gute Weib dem Exempel ihres Gatten folgt,