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der Ehre und der Billigkeit nach von mir ver⸗ langen koͤnnt.“
„Ich habe Euch ſchon verziehen,“ verſetzte Ashby,„fuͤr eine ſtolze Seele, wie die Eure, iſt Demuͤthigung die haͤrteſte Strafe.“
„Dank, Dank, Ihr habt ein edles Ge⸗ muͤth,“ ſprach der Heuchler,„wollt Ihr aber
meine Erkenntlichkeit aufs hoͤchſte ſteigern, o! ſo..
uͤberbringt der Lady Vernon die Verſicherung mei⸗ ner aufrichtigen Reue; ich ſelbſt vermag nicht ihr dies Bekenntniß abzulegen, denn Schaam uͤber
mein begangenes Verbrechen wuͤrde mich ſprachlos
machen.“
„Ich hatte beſchloſſen;“ verſetzte Ashby „jetzt gleich dieſe Gegend zu verlaſſen, und nach dem was geſchehen, mit meinem Schatten dieſem Schloſſe nicht laͤnger beſchwerlich zu fallen. Wenn aber meine Gegenwart Euch behuͤlflich ſeyn kann, Eure Reue der edlen Jungfrau zu bekennen, will ich in irgend einem benachbarten Doͤrfchen bis ge⸗ gen Abend verweilen. Sie hat mir ſo eben eine Botſchaft geſandt, und mich erſucht, mich, wenn


