Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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verboten, weder fuͤr die eine, noch fuͤr die andere Parthei Theil an dem Streite zu nehmen.) Es giebt eine hoͤhere Gewalt, als die der⸗ Koͤnige und Fuͤrſten, verſetzte der Juͤngling leb⸗ haft, ich meine die geiſtliche Herrſchaft des heili⸗ gen Vaters zu Rom; und dieſe gebietet allen ge⸗ treuen Soͤhnen der Kirche, uͤberall aufzuſtehen mit kraͤftigem Arme, zur Vertilgung der Ketzer. Kuͤmmere Dich nicht um dergleichen Dinge, Eduard, warnte der Vater,es iſt Deine Pflicht, Deiner Landesherrin zu gehorchen. Nur in kirchlichen Angelegenheiten hat der Papſt Ge⸗ walt; und begehrt er mehr, darf man ſich ihm widerſetzen; dieſe Lehre habe ich mein Lebenlang befolgt, und jetzt, an der Schwelle des Grabes, werde ich meine Grundſaͤtze nicht aͤndern. Der Graf ſprach dieſe ſeine Gefuͤhle mit großem Ernſte aus, ſo daß der Sohn, wie kuͤhn er auch war, dennoch nicht zu widerſprechen wagte. Er wußte, daß ſein Vater die weltliche Gewalt des Papſtes durchaus beſtreite, ja, daß er ſogar unter der Regierung Heinrichs des Achten, der