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troſe laut auflachend,„warum nicht gar! Haͤttet Ihr je in Eurem Leben nur einmal einen ordent⸗ lichen Segler geſchauet, Ihr wuͤrdet dergleichen nicht ſchwatzen. Seht nur recht hin, Strandvoigt, es iſt ja nur ein kleines Ding von einer Pinaſſe.“
„Das iſt mir recht herzlich lieb,“ rief der Strandvoigt, tief Athen holend;„verdammt. kalt,“ fuͤgte er hinzu,„es weht ein recht ſchar⸗ fer Oſtwind.“ 4
„Weſtwind, wollt Ihr ſagen,“ verbeſſerte der Seemann,„Weſtwind, wie je einer ein t Schiff in den Hafen blies, aber ich hielt Euch fuͤr einen muthigern Mann, Ihr ſeyd ſo er⸗ ſchrocken.“
„Nicht ein Bischen,“ verſicherte der Strand⸗ voigt,„nicht ein Bischen; ſo wahr ich ein Beam⸗ 44¼ ter unſerer glorreichen Koͤnigin bin, man ſtelle mich nur dem Feinde gegenuͤber und man ſoll ſehn.“
„Nun, da koͤnnt Ihr vielleicht bald einne Beweis Eures Muths ablegen,“ lachte der Ma⸗ 9 troſe,„ſchauet hin, ſie kommen immer naͤher.“ Der Strandvoigt blickte nicht ohne Verwir⸗


