— 5—
der Begriff, den man von ſeiner Rechtlichkeit und
von ſeinem Eifer fuͤr das allgemeine Beſte hegte,
ſo groß, daß er ſeine Stelle im Geheimenrathe behielt, und ſich bis zu ſeinem Tode der Hoch⸗ achtung und Freundſchaft ſeiner Monarchin er⸗ freuete. Er lebte uͤbrigens in großer Pracht bald hie bald da auf ſeinen verſchiedenen Beſitzungen, unabhaͤngig vom Hofe, ſo daß dieſer im Grunde ſeiner mehr, als er Eliſabeths Gunſt bedurfte. Zu der Zeit, in welcher dieſe unſere Ge⸗ ſchichte beginnt, war der Graf zwiſchen funfzig und ſechszig Jahre alt, und ſchon zum dritten⸗ male verheirathet. Von ſeinen beiden erſten Gat⸗ tinnen hatte er eine zahlreiche Familie, die dritte aber, welche noch lebte, und ſich Mary nannte, hatte ihm keine Kinder geſchenkt. Henry und Eduard Stanley, ſein Erſt⸗ und Juͤngſtgeborner, waren ſchon laͤnger abweſend, und auch Thomas Stanley ſein zweiter Sohn, hatte vor kurzem den Familienſitz zu Lathom verlaſſen, um an einer großen Feſtlichkeit Theil zu nehmen, welche zu Haddon in Derbyſhire bei dem Sir George Ver⸗


