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hen vermogt; eine Popularitaͤt, welche in den Haͤnden eines weniger rechtlich geſinnten Mannes dem Staate leicht haͤtte gefaͤhrlich werden koͤnnen, zumal wenn man bedenkt, daß Eliſabeths Rechte auf die Krone eine zeitlang in Zweifel gezogen wurden, und daß der Graf keine ganz zu verwer⸗ fenden Anſpruͤche darauf hatte, falls Enſabeth entthront werden ſollte.
Aber der Graf von Derby war weit davon entfernt, den Ehrenruf den er ſich erworben, und den Character den er in der Welt behauptete, aufs Spiel zu ſetzen, um vielleicht einen Rang zu erwerben, der, ſelbſt wenn ein gluͤcklicher Er⸗ folg ſein Streben kroͤnen ſollte, die Achtung und Liebe ſeiner Freunde und Zeitgenoſſen nicht ver⸗ mehren konnten Auch ſcheint es in der That, als habe Eliſabeth in keinen ihrer Unterthanen
ein groͤßeres Vertrauen geſetzt, als in den Gra⸗ fen von Derbyz, denn obgleich er ein Mitglied des geheimen Raths ihrer Schweſter Marie gewe⸗ ſen war, und ob er auch fortfuhr jener Religion anzuhaͤngen, welche die Koͤnigin haßte, war doch


