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Cabri oder Die Brandruine bei Boza und Paulinens Schicksale / von Georg Lotz
Entstehung
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ſchreien, aber ſie vermochte es nicht, und als nun gleich darauf die Balken des Gebaͤudes zu kniſtern begannen, glaubte ſie zu Boden ſin⸗ ken zu muͤſſen, denn ſie meinte, das Jammer⸗ geſchrei eines Weibes zu vernehmen. Es iſt moͤglich, daß ſie ſich nicht irrte, denn von dieſer Stunde an, ſah ſie ihre alte Großmutter nicht wieder, noch erfuhr ſie je das Geringſte von dem Schickſale derſelben. Die leicht aufgefuͤhrten Gebaͤude wurden gar bald ein Raub der Flammen, und durch ſie hin ſtuͤrzten jetzt die wuthſchnaubenden Republikaner, mor⸗ dend und pluͤndernd, waͤhrend ſich das Jam⸗ mergeſchrei ihrer Opfer mit ihren Fluͤchen miſchte. Jede Hoffnung fuͤr die Vendeer ſchien nun verſchwunden, ſie wurden bis jen⸗ ſeits der Kirche zuruͤck gedraͤngt, und ſchon 9 machte der Vordertrupp der Feinde Anſtalt, mit kirchenſchaͤnderiſcher Hand das heilige Ge⸗ baͤude anzuzuͤnden. Die durch die Hitze von mehr als hundert Sommern ausgetrockneten Balken, nahmen das Feuer bereitwyig auf,