in der Dunkelheit vor ihren nachſtarrenden Blicken verſchwunden.— Das Geplaͤtſcher des Regens raubte ihr auch bald den Schall ſeiner Schritte, und im namenloſen Seelen⸗ ſchmerze ſchloß die arme Pauline ihr Fenſter, und halb bewußtlos ſank ſie auf ihr Lager. Die naͤchſte Morgenroͤthe ward auf furcht⸗ bare Weiſe begruͤßt, Kanonendonner und Mus⸗ ketenfeuer verkuͤndeten die erſten Strahlen des jungen Tages. Pauline ſchreckte zuſammen und erwachte aus der Bewußtloſigkeit, welche ſie mehrere Stunden lang umfangen hielt; ſie war ungewiß ob ſie geſchlafen hatte, denn kein Traumgebilde hatte ihre monotone Ruhe un⸗ terbrochen. Sie wußte nicht was ſeit der Trennung von La Coste mit ihr vorgegangen war, noch fuͤhlte ſie ſeinen letzten Haͤndedruck, und ſeine letzten Worte:„erwartet mich mor⸗ gen,“ klangen noch in ihren Ohren. Sie ſprang empor und flog an's Fenſter, ſo, als wolle ſie noch einmal den Forteilenden er⸗ ſauen Haber das Tageslicht, welches ihr ent⸗
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Cabri oder Die Brandruine bei Boza und Paulinens Schicksale / von Georg Lotz
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