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Emilie, oder So liebt ein deutsches Herz
Entstehung
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dem einen Jahrgehalt angewieſen, der groß genug iſt, um meinen armen Mitmenſchen beiſtehen zu koͤnnen. So will ich den Tag erwarten der mich wieder mit dem vereint, was ich einzig liebte.

Gern haͤtte auch ich mich neben dem Grabe meiner Wanda angeſiedelt, aber ihr letzter Wille hatte mir eine andre Laufbahn angewieſen. Ich kehrte nach Polen zuruͤck; ich that was ich vermochte, um ihren letz⸗ ten Wunſch zu erfuͤllen. Waren ja alle Nothleidende, die ich mit meinen Schaͤtzen

unterſtuͤtzte, Ihre Schweſtern und Bruͤder.

Ich mußte die Zerruͤttungen, das Elend meines Vaterlandes mit anſehen, und konnte

es nicht lindern! Ich half unter Koscius⸗

kos Fahnen den letzten Kampf der Ver⸗ zweiflung fechten endlich erfolgte die voͤllige Aufloͤſung des Landes das mich ge⸗ boren. Ich konnte ihm nun nicht mehr nuͤtz⸗

lich ſeyn. Ein Theil meiner Guͤter wurde 4 eingezogen, weil ich die Waffen getragen, ein andrer Theil war durch den Krieg ver⸗

wuͤſtet; ich ſammelte die Truͤmmer meiner

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