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lange ich den Diener Wanda's zu ſehen: man ſagt mir daß er ſeit dem Tode ſeiner jungen Herrſchaft krank darnieder liege. Ich laſſe mich zu ihm nach Wanda's Woh⸗ nung bringen. Man fuͤhrt mich an ſein La⸗ ger, ich erkenne in ihm den alten Thor⸗ waͤrter; ein weinendes Maͤdchen ſteht an ſeiner Seite— es iſt Michalina!— Die treuen Seelen hatten Freunde und Vater⸗ land verlaſſen, um der geliebten Herrſchaft zu folgen. Sobald der Alte mich erblickte, hub er freudig die gefalteten Haͤnde empor: „Mein Gebet war nicht vergebens, meine brechenden Augen ſehen den noch einmal, der mir ſo lieb war!— Er winkte ſeiner Tochter, ſie reichte ihm ein verſiegeltes Blatt:„Hier, fuhr er fort, hier iſt ihr Vermaͤchtniß, das Fraͤulein ſchrieb es am Tage ihres Todes.“— Es enthielt fol⸗ gende Worte:„Du erhaͤltſt hier, mein ein⸗ zig geliebter Demeter, mein letztes Lebe⸗ wohl. Beklage nicht meinen Tod, ich ſtarb da ich Dich verließ, mein jetziges Scheiden iſt der Uebergang zum Gluͤck. Die Todes⸗ X


