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meine Mutter nach einigen Minnten fort, trennten die ſonſt ſo vertrauten Jugend⸗ freunde, kurz nach deiner Abreiſe nach Paris. Dein Vater bot mehrmals die Hand zum Frieden, der Staroſt wies ſie mit hoͤhniſchem Spotte, mit unbiegſamer Kaͤlte von ſich. Er hing ſich wie ein unſichtbarer aber deſto wirk⸗ ſamerer Daͤmon an alle Schritte deines Va⸗ ters; durchdrang alle ſeine Gedanken, verei⸗
telte alle ſchoͤnen Plaͤne die er zum Wohle des
Vaterlandes entwarf; verbitterte ihm jede, auch die kleinſte, Freude; machte ihn durch zweideutige Geruͤchte bei ſeinen Freunden verdaͤchtig, bei ſeinen Feinden veraͤchtlich— bis endlich dein edler, ſchwer beleidigter Vater gezwungen ward, einen ſeiner Grund⸗ ſaͤtze zu verlaͤugnen und ihn zu fordern⸗
Noch auf dem Kampfplatze, als ſie ſchon
die toͤdtlichen Waffen geſpannt in der Hand hielten, bot dein Vater dem Staroſten Ver⸗ ſoͤhnung an, und verlangte blos Widerru⸗ fung der Sage, womit er ſeine Ehre gekraͤnkt — ein bittres Laͤcheln war die Antwort. Dein Vater ſchießt und fehlt—+ da druͤckt ſein


