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mir ihre Gemaͤlde, meiſt Copien von italiaͤ⸗
niſchen Meiſterwerken. Meine Augen haf⸗ teten mit Liebe auf einer Landſchaft: In
einem von heiterm Sonnenhimmel beſtrahl⸗
ten Hintergrunde bluͤht Welſchlands Frucht und Blumenfuͤlle: ein weißer Oleander in voller Bluͤthe liegt, vom Sturme gebro⸗ chen, am Rande einer Felswand, die wei⸗ ter vorwaͤrts ſich erhebt, und an deren Fu⸗ ße ein finſtres Meer in wilder Brandung tobt, uͤber welches ſchwarze Gewitterwolken unheilbruͤtend herabhaͤngen. Der herabge⸗ ſchmetterte Bluͤthenſtrauch liegt dem jaͤhen
Abhang ſo nahe, daß der leiſeſte Hauch hin⸗
reichend iſt, ihn in die Wellen zu ſtuͤrzen; nur eine Wurzel haͤngt an einem halbver⸗ ſunkenen ſteinernen Kreuze, mit dem Sym⸗ bol des Glaubens bezeichnet, und haͤlt da⸗ durch das gaͤnzliche Herabſtuͤrzen auf. Ein zertruͤmmerter Anker liegt, von der Fluth herausgeſchleudert, am kahlen, ſandigen Ufer
des Vorgrundes. Eine Wahrheit, eine
Gluth iſt uͤber das Ganze gegoſſen, die ge⸗ nugſam das Feuer ausdruͤckt, mit dem es
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