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blicke von ihrer Schwermuth abziehen, ja faſt erheitern kann. Ich kenne noch wenig von Welt und Menſchen, aber das iſt mir klar, daß furchtbare Stuͤrme noͤthig geweſen ſeyn muͤſſen, ehe ſie dieſes milde, liebende Weſen bis zu dieſer finſtern Abgeſchloſſen⸗ heit gebracht haben.
Unſere Spaziergaͤnge ſind jetzt unterbro⸗ chen: die franzoͤſiſchen Truppen, welche, mit ihren blutigen Lorbeeren prangend, auf ih⸗ rer Ruͤckkehr in die Heimath durch unſer ar⸗ mes Staͤdtchen ziehen, fuͤllen die Umgegend
ſo an, daß ich mich nicht mehr weit außer⸗
halb den Thoren wage, und Valeria iſt ſeitdem in ihre Wohnung verſchloſſen, und hat mich neuerdings beſchworen ihr Daſeyn ſtreng zu verhehlen. Deſto oͤfter ſuche ich nun Gelegenheit zu ihr zu kommen.
Dritter Brief. Der Rittmeiſter Vittorio Barſino an den Hauptmann Duport. Sic eunt viae hominum! moͤchte ich jetzt mit meinem alten Praͤceptor ausrufen, da
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