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terhaus, Gott weiß, wo ſein unſtaͤter Fuß umher⸗ irrt, waͤhrend ſein alter Vater das letzte Brot von der Milde ſeiner Mitbuͤrger empfaͤngt. Nun laßt mich fort, daß ich euer veraͤnderten Geſichter nicht ſehe. Es hat mich lange Niemand guͤtig angeblickt, Eure Freundlichkeit that mir doch wohl. Aber in Ungewißheit durfte ich euch nicht laſſen.
Manchen Kampf mußten wir noch mit dem hartnaͤckigen Mißtrauen des Ungluͤcklichen beſtehn, ehe es uns gelang, ihn zu dem Glauben an unſern guten Willen zu bewegen. Erſt nach mehreren Wochen fing er an, mich gern bei ſich zu ſehen, und meine Sorge fuͤr ſein ſchwaches Alter anzu⸗ nehmen. Am liebſten war ihm Heinrich. Wenn der Knabe aus der Schule kam, trug er ſeine neuen Kuͤnſte allemal zuerſt in's Dachſtuͤbchen zum Vetter hinauf, der mit ihm rechnete und ſchrieb, oder ſeine Leſeuͤbungen geduldig anhoͤrte.— Zwei Jahre lebte er noch bei uns, im dritten entſchlief er ſanft, ohne von dem Schickſale ſeines Sohnes etwas erfahren zu haben.
Wie ſie ihn hinaustrugen, ſahen wir ſehr ge⸗ ruͤhrt dem ernſten Zuge nach. Man umarmt ſich inniger, aͤngſtlicher, wenn ein Glied aus dem ge⸗


