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Kein Schlaf kam die lange Novembernacht in unſere Augen, wir hatten uns wieder, ich hatte den Todtgeglaubten lebend an meiner Seite, ich konnte ihm ſein Kind zeigen, ich ſah es in Vater⸗ armen ruhen. Wie das moͤglich war, erzaͤhlte er nun ſo weitlaͤuftig, daß der ſpaͤte Morgen uns noch in begluͤckender Mittheilung fand. Von dem Schickſal des Geliebten iſt uns ja alles bedeutend, und wiederum giebt es nichts Suͤßeres, als im Gluͤck jeden Augenblick vergangener Leiden durch⸗ zufuͤhlen, und einer theilnehmenden Seele zu ma⸗ len. Hier aber mag es nur mit wenigen Zuͤgen ſtehn, denn Jahre der Freude und des Gluͤcks ha⸗ ben das truͤbe Bild lange ſchon in den Hintergrund gedraͤngt.—*
Mein armer Eckard war jenesmal im Wald⸗ hauſe, da er nicht einſchlafen konnte, durch den Huͤlferuf des Bedienten aufgeſchreckt worden, und der erſten Regung ſeines Herzens folgſam, hinab⸗ geeilt. Daß er hier redlich an des Angegriffenen Seite geſtanden hatte, daran hatte ich ja nie ge⸗ zweifelt, ich kannte ſein Gemuͤth. Wie er Ulrich ſah, rief er ihn an, in der Hoffnung, ihn zu ei⸗ nem guten Entſchluſſe zu bewegen, ſagte ihm meine Anweſenheit, und dieſe wenigen gewechſelten Worte
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